Billigstrom wird Ökostrom
Billigstrom wird Ökostrom
-Billigstrom in teueren Ökostrom umwandeln Dank EEG und KfW
-Billigstrom in teueren Ökostrom umwandeln Dank EEG und KfW

Kontakt

Bürgerinitiative gegen Tiefengeothermie im Brucker Holz
www.bi-brucker-holz.de

 E-mail

bi-brucker-holz@online.de



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Wichtig!!!

Da wir uns aus Nichtexperten zusammensetzen und sich unsere Recherchen auf von uns nicht überprüfbare Quellen anderer Organisationen stützen, sind alle Angaben ohne Gewähr und sollen nur unsere Meinung und Befürchtungen zum Ausdruck bringen.

Sollten wir hier unrichtige Fakten verbreiten, sind wir um Richtigstellung bemüht.

Wir freuen uns auf ihre Kritik und Anregungen



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Bürgerinitiative Brucker Holz

www.bi-brucker-holz.de

 

Garching Alz ist unsere Heimat, die wir unseren Kindern bewahren wollen!!!

 Es betrifft uns alle, nicht nur die Anwohner der zwei geplanten Kraftwerke!

 

Geothermie zur Stromerzeugung in Deutschland ist tot. Nur nicht in Bayern.

 Hier werden mit Millionen Steuergeldern gefährliche Tiefbohrungen durchgeführt.

Meist von zwielichtigen Gestalten initiiert, die nur eines wollen: Schnell reich werden.



Wir sagen: Spekulanten verzieht Euch!

Wir wollen nicht, dass Ihr unser Wasser vergiftet!

Wir wollen nicht, dass Ihr unsere Lebensgrundlage vernichtet!

Wir wollen nicht, dass Ihr unsere Lebensqualität und Häuser kaputt macht!



Wenn es nicht legal wäre,

wäre es Subventionsbetrug!!!

Kurzanleitung 

Bohre ein tiefes Loch.

Achte darauf, das Fündigkeitsrisiko zu versichern und bei der Finanzierung keine Subventionsquelle zu übersehen.

 

Kaufe billigen Strom an der Strombörse.

Achte darauf, so viel billigen Strom wie irgend möglich in deinem tiefen Loch zu versenken, damit du auch von der EEG-Umlage befreit wirst.

 

Ernte teuren Strom.
Achte darauf, dass dein tiefes Loch als Geothermie-Anlage ans Netz angeschlossen wird und du den billigen Strom, den du hineinsteckst, als "Öko-Strom" wieder herausholst und dir dafür 20 Jahre lang die Einspeisevergütung von 25 Cent pro Kilowattstunde gezahlt wird.

 

Selbst wenn du nicht mehr Öko-Strom aus deinem tiefen Loch herausholen solltest, als du billigen Industriestrom hineinsteckst, verdienst du immer noch glänzend,

Die ökologischen Folgen
Dass für diese Form der wertsteigernden "Stromveredelung" extra noch ein Loch gebohrt werden muss und Anlagen zur Energiegewinnung aus Heißwasser beschafft  und installiert werden müssen, ist für die Initiatoren ärgerlich und für die Umwelt eine echte Gefahr.
Auch für die Nutzung der Tiefenwärme wird es häufig erforderlich, giftige Chemikalien in die Gesteinsschichten zu pressen um ihre Durchlässigkeit zu erhöhen. Dieses "Fracking" nennt man hierzulande jedoch nicht "Fracking" sondern sehr verniedlichend "Stimulation".
Der Austausch von heißem gegen abgekühltes Wasser und die durch die Bohrung geschaffenen Durchlässigkeiten zwischen Gesteinsschichten, führen regelmäßig zu Erdbeben, zu Hebungen und Senkungen, die durchaus auch schon zu massiven Gebäudeschäden geführt haben.
Der Großteil der an die Erdoberfläche geförderten Wärme wird in enormen Mengen Abwärme direkt an die Atmosphäre abgegeben. Der Wirkungsgrad der geothermischen Stromerzeugung ist sehr gering, die Nutzung der Abwärme zum Betrieb von Fernwärmenetzen ist meist nicht möglich, schon deshalb, weil Geothermiebohrungen nur selten in ausreichend dicht besiedelten Gebieten möglich sind.

 

 Kein Fracking

keine verniedlichten Säurestimulationsmaßnahmen

,


keine Erdbeben und kein Staufen in Garching Alz!!!

einer von vielen Gebäudeschäden durch aufgequollene Gibsschichten in Staufen i.B.

Wir möchten vorab klarstellen, wir sind nicht gegen Geothermie, welche unsere Haushalte mit Wärme aus dem Erdinneren versorgen könnte. Gegen Tiefe Geothermie zur eventuell reinen Stromerzeugung und deren noch unerforschten Risiken und Lärm, dicht (<200m) neben Wohngebieten sind wir sehr wohl!


Wir lassen uns unser Trinkwasser, unsere Gesundheit, Heimat,  unser Hab und Gut, nicht durch risikofreudige, renditehungerige Investoren, die nur unsere Subventionsmillionen haftungsfrei abschöpfen wollen,

zerstören!

Interessant ist auch, dass die Vorhaben immer gleich laufen:

Euphorie bei den Kommunalpolitikern.

Wirtschaftlich schwache Betreiber.

Und im Regelfall ein Darlehen in Millionenhöhe von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Wobei dieses im Falle des Scheiterns nicht zurückgezahlt werden muss.


Es werden der Fa.GEOenergie Bayern  immer mehr Bohrungen an verschiedensten Orten genehmigt, obwohl diese noch nicht eine funktionierende Bohrung oder Kraftwerk vorweisen kann.

Da die Tiefe Geothermie und deren Kraftwerke hier im südbayerischen Molassebecken noch in den Kinderschuhen steckt, darf Garching nicht zum Versuchskaninchen werden. 

Hier soll das erste Kraftwerk im Brucker Holz entstehen

Es ist noch ein zweites Kraftwerk am anderen Ende von Garching neben dem Bartlechner Industriegebiet geplant, welches wir ebenso  ablehnen. Leider stehen uns zur jetzigen Planungsphase noch nicht genug Informationen über das Kraftwerk und die Bohrlandepunkte zur Verfügung! Sollten sie über irgendwelche Informationen darüber verfügen, melden sie sich bei uns.

Tiefe Geothermie ist sehr gefährlich, die Stromerzeugung sehr laut, absolut unwirtschaftlich und auf Dampflokniveau!



Die Bürgerinitiative Brucker Holz möchte ihnen auf den folgenden Seiten einen Einblick geben, wie Kraftwerksbetreiber billigsten Industriestrom (Atomstrom) dank EEG 20Jahre lang in teueren Ökostrom, bei einem sehr schlechtem Wirkungsgrad umwandeln. Dabei wird Wärme pro Kraftwerk, am Tag vergleichbar mit bis zu 1000 Ster Holz oder 200000 l Heizöl an unsere Umwelt abgegeben.

Alles auf Kosten der Umwelt, des Klimas, des nicht informierten Steuerzahlers und dessen Stromrechnung.

Wie die Vergangenheit gezeigt hat, birgt Tiefengeothermie hohe unberechenbare Risiken durch Mikroerdbeben oder aufquellenden Gibsschichten, nicht nur um den Bohrpunkt, sondern auch an den Bohrlandepunkten, die einige Kilometer entfernt von diesem sind. Diese scheinbar unberechenbaren Faktoren sind in der Lage Häuser zu zerstören (z.B.siehe Staufen im Breisgau) die Haftung ist nicht geregelt und meist unterversichert.


Wer einen Bahnhof baut, muss die Bürger beteiligen!
Wer ein Haus baut, braucht die Zustimmung seiner Nachbarn!
Wer eine hochriskante Bohrung veranlasst, braucht nur einen Gewerbeschein, ein Erlaubnisfeld des haftungsfreien Bergamts und zur risikofreien Finanzierung, die KfW!

Dies ist das 98 qkm große sogenannte Aufsuchungsfeld des Amtes für Bergbau, in dem der Bau zweier Kraftwerke geplant sind. Der Fa. GEOenergie Gmbh wurde dieses Feld oder auch sogenannter Claim zugeteilt .In Bayern wurden bisher ca. 120 Claims vergeben. In diesem Claim können sie durch ihre schrägen Bohrungen auch unter ihrem Haus bohren oder die Bohrlandepunkte landen, ganz ohne ihrer Zustimmung. An diesen ca. 3km vom Bohrloch entfernten Bohrlandepunkten ist mit mit einer höheren seismischen Aktivität zu rechnen als am Bohrloch selbst.

Sollte es dann zu Gebäudeschäden kommen, bekommen sie keine Entschädigung(siehe Staufen i.B.)!

98qkm Claim oder auch Aufsuchungsfeld genannt

Das Geothermie-Märchen

 

Mit heißem Wasser aus der Tiefe Strom in Deutschland erzeugen zu wollen, erfüllt im Grunde den Straftatbestand des groben Unfugs – in Verbindung mit der Verschwendung von Steuergeldern, sofern die zur Zeit laufenden Projekte öffentlich gefördert werden. Es ist der hoffnungslose Versuch, die Gesetze der Physik zu betrügen: Bei einer Temperaturdifferenz von etwa 80 Grad zwischen dem etwa 100 Grad heißen Wasser aus dem Bohrloch und der Kühlseite des daran angeschlossenen Niederdruck-Dampfkraftwerks ist der Umwandlungs-Wirkungsgrad von Wärmeenergie in elektrische Energie dermaßen klein, daß die allenfalls optisch eindrucksvollen Versuchskraftwerke – die tatsächlich gebaut worden sind – nur minimal Strom erzeugen können. Aus diesem Grund wird in den Beschreibungen dieser Projekte stets jegliche Angabe des elektrischen Wirkungsgrades sowie der anteiligen Anlagenkosten pro erreichtem Kilowatt an erzeugter elektrischer Leistung peinlichst vermieden. Die Leistungsbilanz sowohl der 4 errichteten und der 5 geplanten Geothermiekraftwerke ist insgesamt: 7,4 Megawatt. Ein einziges Kohlekraftwerk erzeugt jedoch 900 bis 1.400 MW; ein Kernkraftwerk 1200 bis 1.400 MW. Sinnvoll wäre allein die Nutzung der Geothermiewärme zu Heizzwecken über Fernwärme – sofern sich ein Neubaugebiet in der Nähe der Anlage befindet. Aus dem soeben bekannt gewordenen EEG-Erfahrungsbericht des BMU, der zugleich die künftige Planung bekannt gibt, geht hervor, daß "die Förderung der Geothermie stark ausgebaut werden soll". Damit sind höchstwahrscheinlich wieder "Kraftwerke" wie die oben genannten gemeint. Das Motto scheint zu sein: Je hoffnungsloser und sinnloser die Vorhaben, desto stärker die Förderung.

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