Billigstrom wird Ökostrom
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-Billigstrom in teueren Ökostrom umwandeln Dank EEG und KfW
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Da wir uns aus Nichtexperten zusammensetzen und sich unsere Recherchen auf von uns nicht überprüfbare Quellen anderer Organisationen stützen, sind alle Angaben ohne Gewähr und sollen nur unsere Meinung und Befürchtungen zum Ausdruck bringen.

Sollten wir hier unrichtige Fakten verbreiten, sind wir um Richtigstellung bemüht.

Wir freuen uns auf ihre Kritik und Anregungen



Vorzeigeobjekte der GEOenergie Bayern



Diese beiden Geothermiekraftwerke Unterhaching und Sauerlach wurden den Bürgern von Garching bei einer durch die Fa. GeoEnergie Bayern GmbH  organisierten Busfahrt gezeigt.

Unterhaching wurde unter Betrieb mit einer Werksführung besichtigt, Sauerlach war und ist noch nicht in Betrieb und konnte nur kurz vor dem Werkszaun in Augenschein genommen werden.

Beide Werke wurden nicht von der Fa.GEOenergie errichtet.

Das Kraftwerk Garching im Brucker Holz soll etwa in dem selben Prinzip auf Ständerbauweise wie Sauerlach nicht wie Unterhaching gebaut werden, nur statt 5MW wird das Kraftwerk in Garching Bruck 6,5MW erzeugen.

In Unterhaching wurde ein völlig anderer, leiserer Kraftwerkstyp mit Kalina-Technik gebaut, der mit den geplanten Kraftwerken in Garching nichts gemein hat.

Bürgermeister von Unterhaching  Dr. Erwin Knapek 

Würden Sie auch anderen Gemeinden empfehlen, diesen Weg zu bestreiten?

Knapek: Anderen Gemeinden empfehle ich das immer, sofern sie noch die Möglichkeit haben selbst eine Aufsuchungsgenehmigung über ein bergrechtliches Erlaubnisfeld zu bekommen. Dies ist aber derzeit kaum noch möglich. Alle Felder mit Temperaturen über 100° C sind zum weitaus überwiegenden Teil an Privatunternehmen vergeben. Die in erster Linie nur Strom erzeugen wollen, jedoch über erteilte Auflagen auch die Wärme nutzen sollen. Dies geht nur, wenn Kommunen die Wärme auch brauchen und in den meisten Fällen ein Fernwärmenetz finanzieren können. Letzteres könnte für Privatunternehmen zu einer Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit führen, sollten diese das Fernwärmenetz mit entsprechender Infrastruktur finanzieren müssen, denn reine Stromerzeugung ist nicht so aufwändig und hat einen wesentlich kürzeren “Return of Invest“ zur Folge. Reine Stromerzeugung wäre eine sehr ineffiziente Energieausbeutung.

Eine bessere Stellung von Kommunen könnte nur erzielt werden, wenn die Bayerische Bergbehörde das Bundesgesetz, dessen Interpretation Ländersache ist, so anwenden würde, dass Kommunen bereits bei der Vergabe von Erlaubnisfeldern an Privatunternehmer mit beteiligt werden würden. Es ist interessant, dass in Gebieten mit Temperaturen unter 100° C (Schwelle zur Stromerzeugung) bisher nur Kommunen Geothermie betreiben und auch neue Projekte umsetzen.

Kommunen müssen aber weiter dafür kämpfen den Zugang zur Geothermie zu erhalten. Geothermie ist die Quelle der Wärmeversorgung für die nächsten Jahrhunderte und aus technischen Gründen ist Wärmeversorgung über die Fernwärme eine geographisch lokal begrenzte Energieversorgung, die durch Tiefengeothermie ergänzt durch Oberflächengeothermie (Wärmepumpen) weitestgehend gesichert werden kann.

Quelle http://www.muslim-markt.de/interview/2007/knapek.htm

Auszug aus  Muslim-Markt interviewt 

Dr. Erwin Knapek, Bürgermeister der Gemeinde Unterhaching, die sich mit Geothermie versorgen will
18.12.2007





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